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Binnenschifffahrt Neckar

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Die Binnenschifffahrt auf dem Neckar

Die Geschichte der Neckarschifffahrt

Der Neckar wird heute sowohl im gewerblichen Bereich wie auch im Freizeitsektor für die Schifffahrt genutzt. Täglich passieren hier Sportboote, Ausflugsschiffe und Containerschiffe die verschiedenen Stationen. Im Jahre 2012 wurden mehr als 7.300 Binnenschiffe gezählt, welche rund 7,5 Millionen Tonnen an Waren transportiert haben. Zu den häufigsten Frachten zählen Kohle, Baustoffe und Salz, hierfür kamen 21.000 TEU Container zum Einsatz.

Die Anfänge der Schifffahrt
Die Geschichte der Schifffahrt auf dem Rhein reicht bis in die Zeit der Römer zurück. Bereits im 1. Jahrhundert nach Christus wurden Baumaterialien mit Schiffen transportiert. Der Grund lag im Bau des Limes, aber auch alltägliche Dinge konnten auf dem Wasserweg schnell zum Ziel befördert werden. Um den Transport zu erleichtern entstanden an den Ufern verschiedene Häfen. Die Hafenanlage in Heilbronn wurde erstmalig 1146 beschrieben und gehört heute zu den acht größten Binnenhäfen. Rund die Hälfte des Umschlags am Neckar wird über den Hafen Heilbronn abgewickelt. Weitere bedeutende Häfen finden sich in Mannheim und Stuttgart.

Der Neckarhafen in Plochingen

Der Bau des Wilhelmskanal:

Der Bau des Wilhelmskanal: Ein wichtiger Schritt in der Geschichte
Zu Beginn war der obere Neckar noch nicht schiffbar, 1553 wurde dies vom Herzog Christoph von Württemberg geändert. Da der Neckar aber bei Heilbronn vom Rhein her abgesperrt war, wurde der freie Schiffverkehr durch den Widerstand von Heilbronn erschwert. Auch im 18. Jahrhundert war der Durchgang durch ein Wehr weiterhin gesperrt. Ein schiffbare Verbindung zwischen Rhein und Neckar wurde unter anderem durch den Wilhelmskanal erschaffen, dessen Bau zwischen 1819 und 1821 stattfand. Er verfügt über eine Länge von rund 550 Metern und ermöglicht den Verkehr ohne die Wehranlagen passieren zu müssen.

Die Schifffahrt auf dem Neckar und die Herausforderungen
Im Stromverlauf auf dem Neckar existieren starke Unterschiede. Seichte Regionen und starke Gefälle wechseln sich ab. Zusätzlich prägen starke Krümmungen das Bild des Flusses. Im 18. Jahrhundert wurden die Boote häufig von Menschen auf Leinpfaden flussaufwärts gezogen, später übernahmen Pferde diese Aufgaben.

Der Stuttgarter Neckarhafen

Die Dampfschifffahrt und der vollständige Ausbau des Neckars
Um das Jahr 1841 erlebte der Personenverkehr einen Aufschwung. Es wurden Dampfschiffe eingesetzt, welche nun regelmäßig verkehrten. Schwere Lasten konnten auf den Dampfschiffen allerdings noch nicht transportiert werden, hierfür musste weiterhin die Kraft von Pferden in Anspruch genommen werden. Mit der Neckar-Kettenschleppschifffahrt änderte sich dies. Zur damaligen Zeit stellte die Eisenbahn im Gütertransport eine große Konkurrenz dar, die Schifffahrt auf dem Neckar wurde durch diese Form der Schleppschifffahrt wieder belebt. In den folgenden Jahren wurde allerdings die Kanalisierung weiter voran getrieben und es entstanden verschiedene Staustufen. Daher konnte sich die Kettenschleppschifffahrt auf lange Zeit nicht durchsetzen und wurde durch 1935 vollständig eingestellt. In diesem Jahr war der endgültige Ausbau des Neckars abgeschlossen.

Ab 1921 erfolgte dann der Ausbau zur Großschifffahrtsstraße. Bis 1968 wurden insgesamt 27 Staustufen erbaut, welche den Neckar zwischen Mannheim und Plochingen schiffbar machen. Die wichtigsten Häfen entlang des Flusses sind heute Plochingen und der Neckarhafen Stuttgart. Es folgt der Hafen in Heilbronn, heute der achtgrößte Binnenhafen in Deutschland. Größter Hafen an Neckar und Rhein ist Mannheim. Der Mannheimer Hafen ist der zweitgrößte Binnenhafen in Deutschland und ein wichtiger Wirtschaftstandort.

Quelle: ContainerBasis.de