Startseite | Werbung | Aktuelles | Neckar Wallpaper | Kontakt | Impressum | AGB | Haftungsausschluss | Cookies   

Die Nebelhöhle

Werbe- und Mediaagentur Veranstaltungen Oberer Neckar Mittlerer Neckar Unterer Neckar Ausflugsziele Regionen Kultur Sport Kulinarik Literatur Unterkunft Unser Neckar
Freilichtmuseen Tierparks und Zoos Freizeitparks Technik und Museumszüge Parks und Schlossgärten Burgen und Schlösser
Höhlen und Bergwerke: Besucherbergwerk „Marie in der Kohlbach“ Bären- und Karlshöhle Charlottenhöhle Falkensteiner Höhle Gutenberger Höhle Nebelhöhle Salzbergwerk Bad Friedrichshall Schertelshöhle Tiefenhöhle Wimsener Höhle
Neckar-Schifffahrten Hallen- und Freibäder Badespass in Seen

Die Nebelhöhle in Sonnenbühl-Genkingen.

Nordöstlich des Sonnenbühler Ortsteils Genkingen liegt die im Jahre 1517 entdeckte Nebelhöhle. Der „neue Teil“ wurde am 8. März 1921 entdeckt. Die Namensgebung ist unklar. Am häufigsten wurden Sie in alten Aufzeichnungen als „Nebelloch“ und „Loch, aus dem die Nebel stiegen“ genannt.

Über 141 Treppenstufen geht es hinab in die Tiefe. Die Tropfsteinhöhle liegt ca. 25 m unter der Erdoberfläche und ist mit den beiden Seitengängen etwa 450 Meter lang. Vor ca. 150 Mio. Jahren entstand sie im Weißjura und gibt Zeugnis von der Wasserführung im Körper der mittleren Kuppenalb. Während des ganzen Jahres herrschen in der Höhle konstante Bedingungen: über 90 % Luftfeuchtigkeit und ca. 9 ° C Temperatur.
Die atemberaubenden Stalagmiten (Bodentropfsteine) und Stalagtiten (Deckentropfsteine) sind durch die Wasserführung entstanden. Sie wachsen heute noch zu Säulen oder fantastischen Figuren heran: in 60 Jahren bildet sich ungefähr 1 Kubikzentimeter Tropfstein. Den meisten ist die Nebelhöhle aus Wilhelm Hauffs Roman "Lichtenstein" bekannt. Er berichtet darüber, wie die Höhle dem vertriebenem Herzog Ulrich von Württemberg als Zufluchtsort und Unterschlupf vor der Verfolgung durch den Schwäbischen Bund diente.

Tropfsteine in der Nebelhöhle

Copyright Gemeinde Sonnenbühl

Beim Wiederaufbau des "Neuen Schlosses" in Stuttgart, wurde ein großer kegelförmiger Stalagmit in dünne Platten zersägt und als Wandschmuck verarbeitet. Der Hauptgang durch die Höhle ist ein treppenloser Erdweg, in die Seitengänge führen Treppen. Die Nebelhöhle ist für Rollstuhlfahrer nicht geeignet.
Jedes Jahr zu Pfingsten findet das Nebelhöhlefest mit Vergnügungspark und Festzeltbetrieb statt, das auf den Besuch den Königs Friedrich I von Württemberg im Jahr 1803 zurückgeht. Herzliche Gastlichkeit erwartet Sie während der Öffnungszeiten der Höhle im Rasthaus Nebelhöhle. Professioneller Service für Privatgäste und Gruppen. Telefon 07128/2253.

Öffnungszeiten
Im März: Samstag und Sonntag von 9 – 17 Uhr
Vom 1. April bis 7. November, täglich 9 - 17.30 Uhr
Im November: Samstag und Sonntag von 9 - 17 Uhr