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Die Biersorten

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Die beliebtesten Biersorten im Ländle

Das sehr beliebte Weizenbier

Das obergärige Weizenbier wird besonders im Sommer, wegen seiner Spritzigkeit als besonders erfrischend empfunden. Das wird auf den hohen Anteil von Kohlensäure zurückgeführt. Bei der Herstellung wird anstatt Gerste, Weizen zu Malz verarbeitet. Der Anteil vom Weizenmalz sollte über 50% liegen. Das gab dem beliebten Bier seinen Namen. Beim Weizenbier unterscheidet man zwischen dem ungefilterten Hefeweizen, bei dem Hefepartikel im Bier belassen werden und dem gefilterten Kristallweizen. Neben diesen beiden Weizensorten gibt es auch noch alkoholreduzierte Weizenbiere. Die Farbe von Weizenbier ist hellgelb bis tiefdunkel und variiert nach Sorte. Der Geschmack ist eher lieblich, mir starkem Malzaroma und leicht bitterem Hopfengeschmack.

Weizenbier wird in besonders geformten, hohen und schlanken Halbliter-Gläsern ausgeschenkt. Wegen dem hohen Anteil an Kohlensäure, sprudelt und schäumt das Bier mehr als andere Biersorten. Um das Weizen perfekt einzuschenken wird das Glas zunächst eiskalt ausgespült. Nach dem Öffnen der Flasche steckt man diese mit dem Hals ganz in das schräg gehaltene Glas. Das Bier steigt langsam im Glas hoch, dabei zieht man langsam die Flasche höher. Die Flaschenöffnung sollte gerade eben über dem Bierspiegel liegen. So eingeschränkt bekommt man in das Weizenglas die gesamte Flasche, hält den Schaum in Grenzen und erhält dennoch eine schöne Schaumkrone. Gelegentlich wird Kristallweizen auch mit einer Zitronenscheibe im Glas getrunken. Die Zitronenscheibe neutralisiert den etwas bitteren Hefegeschmack.

Biervielfalt in Deutschland

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Das Pils oder Pilsner

Pils oder Pilsner ist das meist getrunkene Bier Deutschlands (ca. 2/3 der gesamten getrunkenen Biermenge). Seinen Namen bekam das untergärige Vollbier durch die tschechische Stadt Pilsen, wo es Mitte des 19. Jahrhundert, erstmals von einem bayrischen Braumeister ausgeschenkt wurde. Somit ist das Pils eine relativ junge Biersorte. Das neue Bier verbreitet sich schnell und fand viele neue Anhänger.
Wie die meisten Biersorten sollte Pils kalt getrunken werden, bei ca. 6 – 9 Grad. Sein Aussehen ist hell bis goldfarben. Charakteristisch ist die Schaumkrone auf dem Bier. Sein Geschmack ist mild, zartbitter bis feinwürzig, mit einem gehaltvollen Hopfenaroma. Der wesentlich höhere Hopfengehalt ist der gravierende Unterschied zwischen dem Pils und anderen Vollbieren. Gerne wird gesagt ein gutes Pils braucht 7 Minuten. Doch neueste Erkenntnisse haben gezeigt, dass ein perfektes Pils in 3 Minuten gezapft werden kann. Die 4 Minuten kürzere Zapfzeit lässt das Volksbier frischer schmecken, da noch mehr Kohlensäure im Bier enthalten ist. Außerdem verliert das Pils in der längeren Zeit viel von seinem geschmacklichen Reiz.
Pilsgenuß ist auch abhängig vom richtigen Glas. Ein perfektes Pils wird in einem tulpen- oder pokalförmigen Glas serviert. Nur so kann sich die Schaumkrone perfekt entwickeln.

Das Export

Das Export ist ein untergäriges und helles Vollbier. Durch seine untergärige Brauweise ist diese Biersorte länger haltbar. Deshalb war es bereits früh möglich dieses Bier auch nach Übersee zu exportieren, was ihm auch seinen Namen gab. Für den Export wurde das Bier stärker gebraut. Am Bestimmungsort wurde es auf die gewünschte Trinkstärke gestreckt. Das minderte die Transportkosten. Das Export ist ein helles Bier. Sein Geschmack ist vollmundig und angenehm herb, mit einem malzbetonten Aroma.

Das Kellerbier

Das untergärige Kellerbier wird gerne auch Zwickelbier genannt. Diese Biersorte sollte immer frisch getrunken werden, da es eine geringe Haltbarkeit hat. Meistens wird das Bier direkt nach dem Brauen in Gastwirtschaften verkauft. Wegen seiner Brauart und einem geringen Kohlesäuregehalt, prickelt die bernsteinfarbene Biersorte weniger als andere.
In dem ungefilterten und hefetrüben Bier sind noch alle natürlichen Schweb- und Trübstoffe enthalten. Allgemein kann man sagen, dass ungefilterte Biere bei weitem mehr Vitamine und Mineralstoffe inne haben. Kellerbier in Maßen getrunken ist gesund, weil es dem Körper viele Vitamine und Mineralien zuführt. Nach dem Abfüllen gärt das Bier nach. Sein Geschmack ist vollmundig, würzig, süffig, mit angenehmen Bitter – und Malzaromen.

Das Lagerbier

Das untergärige Lagerbier wurde ursprünglich ähnlich dem Exportbier stärker gebraut. Meistes wurde es im Winter gebraut, so konnten es länger gelagert werden. Diese Lagerfähigkeit verlieh dem Bier auch seinen Namen. Im Sommer wurde das Lager in Felsstollen gelagert und im Herbst ausgeschenkt. Früher nannte man alle untergärigen Biere Lager. Lager ist eine klare Biersorte von hellgelber Farbe und aus diesem Grund nennt man dieses Bier auch gerne Helles.
Der Geschmack dieser süffigen, mild prickelnden Bieres ist leicht herb, mit angenehmer Hopfennote und leichtem Malzaroma.

Malzbier oder Malztrunk

Malzbier ein obergäriges Vollbier und wird häufig auch Kinderbier oder Schwangerschaftsbier genannt. Das alkoholarme Bier (Alkoholgehalt unter 0,5%) ist eine natürliche Energiequelle. Die wertvollen Nährstoffe aus dem Korn, die frei von künstlichen Zusatzstoffen sind, werden vom Organismus schnell aufgenommen und verarbeitet.
Das Brauen von Malzbier verläuft was Hopfen, Malz und Wasser betrifft gleich wie bei anderen Bieren. Der Unterschied besteht bei der Zugabe von der Hefe. Die erfolgt bei 0 Grad. So kommt es nicht zur Vergärung. Damit ist erklärt warum das Malzbier einen so geringen Alkoholgehalt hat. Meist wird dem Malzbier Kohlensäure zugeführt, sodass auch diese Biersorte eine schöne Schaumkrone bekmmt. Da es weniger Kalorien hat als Limonade und Fruchtsaft ist das Bier auch Diätisch empfehlenswert. Gerade wenn es um die Kalorien geht sollte man die Inhaltstoffe genau überprüfen. Wenn das Getränk Malztrunk heißt, darf extra Zucker (Trauben-, und Fruchtzucke,r sowie Zuckerkulör aus Rübenzucker) beim Brauen dazu gegeben werden. Das erhöht natürlich die Kalorienzahl. Seine Farbe ist dunkel bis bernsteinfarben. Sie entsteht durch das verwenden von hellem und dunklem Gerstenmalz. Es sollte gut gekühlt getrunken werden, denn diese Biersorte hat einen süßen, malzigen Geschmack, der zu warm genossen seinen Geschmack und seine Aromen nicht entfalten kann.

Alkoholfreies Bier

Alkoholfreies Bier ist das das Bier für Autofahrer. Wie alle anderen Biersorten wird es getreu dem deutschen Reinheitsgebot, aus Gerstenmalz, Hopfen, Hefe und Wasser hergestellt. Dabei wird mittels besonderer Verfahren und durch eine spezielle Zusammensetzung der Zutaten ein Bier hergestellt, dass so gut wie keinen Alkohol hat. Erstmalig wurde das alkoholfreie Bier von einer Schweizer Brauerei auf den Markt gebracht. Die Meinungen über diese Biersorte sind gespalten. Die einen meinen es schmecke nicht wie normales Bier, wobei das althergebracht ist und auf die Alkoholfreien der 80-ziger zutrifft. Andere schwören auf das Getränk, denn neben wenig Alkohol hat das Alkoholfreie auch wesentlich weniger Kalorien. Somit ist es ein ideales Getränk für Sportler und kalorienbewusste Biertrinker. Da dennoch ein kleiner Alkoholgehalt in dem Bier vorhanden ist, führt der Name etwas in die Irre. Der Alkoholgehalt ist zwar sehr viel niedriger als der anderer Biere, aber für Kinder und trockene Alkoholiker ist es dennoch nicht geeignet. Das Alkoholfreie ist immer ein Schankbier. Die beste Trinktemperatur ist zwischen 8 bis 10 Grad.

Bockbier und Starkbier

Bockbier oder auch Starkbier hat seinen Ursprung in den Klöstern. Die Mönche überbrückten die lange Fastenzeit damit, dass sie ein starkes Bier brauten. Sie glaubten das Bier verstoße nicht gegen die Fastenregeln. Diese Biersorte kann sowohl obergärig, als auch untergärig gebraut werden. Die Stammwürze und der Alkoholgehalt sind bei diesem Bier relativ hoch. Das Bier hat ein breites Spektrum an Farben und es kann hell bis fast schwarz sein. Sein Geschmack ist vollmundig, mit einem harmonischen Malzaroma. Zu den Bockbieren gehört auch das sogenannte Maibock. Dieses Bier wird im Frühjahr gebraut und wie es der Name es schon sagt, vorzugsweise im Mai genossen.