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Regional Einkaufen

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Regional Einkaufen: Albbüffel Albdinkel Alblamm Alblinsen Direktsaft und Most Regionale Produkte Streuobstwiesen Schwäbischer Most Wochenmärkte

Nachhaltige und C02-arme Landwirtschaft am Neckar

Die Land- und Ernährungswirtschaft am Neckar sichert die ländlichen Strukturen und somit auch die abwechslungsreiche Kulturlandschaft, sowie die biologische Vielfalt. Die Erzeugung und Verarbeitung von Lebensmitteln ist eng verbunden mit unserer Region. Um die Schönheiten dieser einzigartigen Landschaft in Baden-Württemberg zu schützen, sollten wir helfen sie auch unserer Nachwelt zu erhalten. So prägen zum Beispiel die Streuobstwiesen, die Trockenmauern aus Sandstein und ihre Stäffele das Neckartal.
Man hört viel über CO2-armes-Essen…. Was ist das eigentlich? Kann unser Essverhalten die Umwelt schonen? Fragen die man sich heute stellen sollte. Jeder kann einen kleinen Beitrag dazu beitragen, dass die Natur in unserem Ländle auch für die nächsten Generationen noch attraktiv bleibt. CO2-arme Nahrungsmittel sind regionale und saisonale Produkte. Obst, Gemüse, Milch, Getreide und Fleisch, das keine langen Wegstrecken zum Endverbraucher zurücklegen musste. Hierzu zählt aber auch Gemüse aus der Region, welches jetzt gerade auf den Feldern geerntet wird. Der Spargel im Mai, der fast vor der Haustür geerntet wird ist CO2-arm… der Spargel, welcher im Januar aus Peru geliefert wird dagegen nicht.

Regional einkaufen und geniessen!

Global Denken - regional Essen!

Zu Omas Zeiten war es normal bei Bauern oder auf dem Markt zu kaufen. Man aß was gerade saisonal erhältlich war. Damals gab es auch kein Lammfleisch aus Neuseeland oder argentinische Rindersteaks, die eine halbe Weltreise hinter sich hatten, bevor sie auf den Tisch kamen. Überhaupt wurde damals sehr viel weniger Fleisch gegessen. Daraus lässt sich schließen, Omas Küche war gesünder. Das gilt zumindest für das Klima. Dabei dachten unsere Großmütter sicher nicht an das Klima, wenn sie im Sommer Tomaten aus dem eigenen Nutzgarten holten. Sie benötigten keine Beutelchen der Lebensmittelindustrie für eine leckere Tomatensuppe. Das man von 50 Jahren anders kochte lag daran, dass die Lebensmittel vergleichsweise teuer waren. Die Hausfrauen mussten gut Haushalten mit dem Geld. Damals gab man im Durchschnitt 30 % des monatlichen Einkommens für Lebensmittel aus. Es wurde meistens einmal pro Woche Fleisch gegessen. Heute geben die Bundesbürger weniger als 15 % ihres Gehalts für Essen aus. Dies obwohl sie annähernd täglich Fleisch oder Wurstwaren auf dem Tisch haben.
Ein anderer Unterschied waren die frischen Produkte. Es dauerte länger um die Speisen zuzubereiten. Die Hausfrau kaufe ein was sie sich leisten konnte. Dann oblag es ihrer Phantasie daraus ein schmackhaftes Gericht zuzubereiten. Kartoffelpüree wurde noch selber gestampft, Spätzle selber geschabt und Schupfnudeln selber gerollt. Heute gibt es das alles halbfertig. Man geht an die Tiefkühltruhe oder das Kühlregal im Supermarkt und findet dort das gewünschte Gericht. Dank der Mikrowelle muss man es nur noch warm machen. Der Anteil an Haushalten, die regelmäßig mit frischen Produkten kochen ist wesentlich geringer geworden. Außerdem macht sich kaum noch einer Gedanken, woher die Karotten, die Kartoffeln oder das Hühnchen im Fertiggericht herkommen. Wo dieses hergestellt wird, wieweit das Gericht mit Kühllastern zum Supermarkt gefahren wurde. Über den den Verpackungsmüll reden wir schon gar nicht. Wenn man beispielsweise bedenkt, dass Kartoffelpüree aus Flocken zubereitet, die Umwelt zehnmal so stark belastet wie selbstgestampfter Kartoffelbrei…. Ist das doch wahrlich eine Überlegung wert diesen selber herzustellen. Darum heißt die Devise “Global Denken - regional Essen“.
Auf den folgenden Seiten werden wir Ihnen in Kürze regionale Produkte, landwirtschaftliche Betriebe, Wochenmärkte und vieles andere mehr aus dem Neckartal vorstellen.

Wochenmärkte und landwirtschaftliche Produkte

Albbüffel Eine Landschaft zu erkunden heißt sie mit allen Sinnen zu erfassen. Neben den Naturschönheiten, den kulturellen und historischen Sehenswürdigkeiten sollte man auch die regionalen Spezialitäten kosten. Ein kulinarisches Highlight der Alb sind Produkte, welche aus Büffelfleisch bzw. Büffelmilch hergestellt werden. Beim Anblick eines so mächtigen Tieres kann man sich kaum vorstellen, wie zart und schmackhaft dessen Fleisch schmecken kann.

Albdinkel Dinkel ist die ursprüngliche Form des Weizens und war einst das wichtigste Getreide. Zwischen Weizen und Dinkel gibt es zahlreiche Kreuzungen, da man sie häufig gemeinsam angebaut und gekreuzt hat. Lange wurde das Urkorn auch Schwabenkorn genannt und war aus deutschen Küchen fast verschwunden. Doch aufgrund seiner positiven Eigenschaften, seiner Bekömmlichkeit und seinem leicht nussigen Geschmack hat der Albdinkel wieder Einzug in die moderne Küche genommen. Die moderne Naturkost hat dem Dinkel eine Renaissance verschafft.

Alblamm Im Gebiet der Mittleren Schwäbische Alb, in den Landkreisen Reutlingen, Esslingen und Alb-Donau-Kreis wurde 2001 ein besonderes Projekt begonnen. Zum einen schützt es die Natur und zum anderen ist es ein Fest für jeden Gourmet ist. Beim Kalkmagerrasenprojekt geht der Naturschutz im wahrsten Sinne auch durch den Magen! Wir sprechen hier vom Alblamm.

Alblinsen Die Böden auf der Schwäbischen Alb bestehen aus Jurakalkgestein. Aus diesem Grund sind sie steinig, karg und wasserdurchlässig. Viele Pflanzen können hier nicht gedeihen, denn zu den Böden kommt das raue Klima der Alb. Für den Linsenanbau waren die Böden ideal. Einst wurden in Deutschland hauptsächlich in den kalkhaltigen Mittelgebirgen Linsen angebaut. Erbsen und Bohnen fand man in den tieferen Ebenen.

Direktsaft und Most Direktsaft wird niemals aus industriell hergestellten Konzentraten hergestellt und nach dem Pressen direkt abgefüllt. Der Streuobstsaft ist immer ein regional produzierter Direktsaft. Nicht jedermanns Geschmack ist der Most aus Baden-Württemberg. Aber der vergorene Fruchtsaft hat eine lange Tradition.Bereits Griechen und Römer stellten Apfelwein her. Most besteht heute größtenteils aus Äpfel und Birnen.

Regionale Produkte Das milde Klima in vielen Regionen von Baden-Württemberg, begünstigt den Weinanbau, sowie die Landwirtschaft und Obstbau. Die hiesige Küche basiert auf regionalen und saisonalen Zutaten. Zu den beliebsten Gemüsesorten gehört mittlerweile der Spargel.

Streuobstwiesen Die Streuobstwiese in Baden-Württemberg ist die traditionelle Form des Obstanbaus. Sie prägt unsere Kulturlandschaft und ist gleichzeitig ein Biotop für Tier- und Pflanzenarten. Heute werden Fruchtsäfte aus diesem regionalen Anbau immer beliebter. Mittlerweile schon ein Klassiker ist biologischer Apfelsaft aus Streuobstweisen.

Schwäbischer Most Schon in der Antike zur Zeit der Römer, Germanen und Griechen kelterte man Apfel –oder Birnenmost. Lange Zeit galt Most als der Wein der Armen. Wobei ein guter Mos, manchen Weinen ebenbürtig ist. Bis heute ist der Fruchtwein aus Apfeln oder Birnen beliebt geblieben. Auch im Ländle wird neben Trollinger und Co auch gerne “Moscht“ getrunken.

Wochenmärkte Obst, Gemüse und frische Nahrungsmittel aus der Region. In vielen Städten und Gemeinden entlang des Neckar finden regelmäßig Wochenmärkte statt. Typisch ist hier das Angebot an regionalen Produkten. Hier erhalten Sie erntefrische und saisonale Vielfalt an den Marktständen. Neben Bio-Produkten stammen die meisten Erzeugnisse aus kontrolliertem Anbau.