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Mineral- und Heilwasser

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Mineral- und Heilwasser aus Baden-Württemberg.

Mineralwasser wird aus einer Quelle gewonnen. Dieses Naturprodukt ist eines der wichtigsten und beliebtesten antialkoholischen Getränke geworden. In keinem anderen Land der Welt gibt es so viele unterschiedliche Mineralwasser, wie in Deutschland.

Einst zählte das Mineralwasser als Luxus. Die Römer schätzten das Mineralwasser aus Germanien so sehr, dass sie es sich in Tontöpfen über die Alpen nach Rom transportieren ließen. Erst im späten Mittelalter entdeckte man die therapeutische Wirkung, welche das Wasser auf den menschlichen Körper hat. So entstanden die bekannten Bade- und Trinkkuren die es bis heute vielerorts noch gibt. Ab dem 17. Jahrhundert transportierte man das extravagante Getränk auch in andere Länder. In versiegelten Füllkörben und Tonkrügen schaffte es seinen Weg nach England, Russland und später sogar bis Amerika und Australien. Denn auch hier wollte man das Mineralwasser an den Tafeln der Reichen trinken. Um 1800 wurde es leichter das Wasser zu transportieren, denn man füllte es in Glasflaschen. Statistiken aus der Zeit kurz vor dem 2. Weltkrieg belegen, dass noch zu dieser Zeit Mineralwasser etwas Besonderes war. Damals tranken die Deutschen im Durchschnitt 2l Mineralwasser pro Kopf und Jahr.
Heute ist das annähernd kalorienfreie Lebensmittel aus deutschen Haushalten nicht mehr wegzudenken. Durchschnittlich 130 Liter Mineralwasser trinkt der Deutsche im Jahr. Durstige Menschen trinken das vitalisierende Wasser zu jeder Gelegenheit. Man trinkt es zum Essen. Hier schätzt man seinen neutralen Geschmack. Im Alltag, beim Sport, in der Schule oder Beruf schätzt man das Mineralwasser wegen seiner extrem durstlöschenden Fähigkeiten. In Deutschland gibt es weit über 500 verschiedene Mineralwässer und 50 Heilwässer. Sie alle werden nach der Mineral- und Trinkwasserverordnung in Flaschen abgefüllt.

Über Inhaltsstoffe und Kohlensäure

Wenn man leistungsfähig und fit sein will muss man genügend Flüssigkeit zu sich nehmen. Das ideale Getränk ist Mineralwasser. Der Bedarf eines Menschen richtet sich nach seinen Lebensumständen und ist bei jedem unterschiedlich. Im Laufe der Jahre hat man das Mineralwasser ernährungsphysiologisch genauer untersucht. Dabei stellte man fest, dass es den Körper nicht nur mit der lebensnotwendigen Feuchtigkeit versorgt. Besonders wichtig im Mineralwasser sind die Mineralstoffe und Spurenelemente, wie Natrium, Calcium und Magnesium.
Diese kann der Körper selber nicht herstellen. Diese Stoffe sind aber an sehr vielen Körperfunktionen beteiligt. So ist er darauf angewiesen, dass man sie über die Nahrung oder über die Flüssigkeitszufuhr aufnimmt. Ernährungsexperten empfehlen zum Beispiel Menschen, welche in stressigen Berufen wie Lehrer, Manager oder Hausfrau arbeiten, zu einem magnesiumreichen Mineralwasser (50 -100 mg Mg pro Liter) zu greifen. Das stärkt die Konzentration und die Nerven. Handwerker, Menschen mit vielen Nachtschichten oder Sportler sollten ein natriumstarkes (über 200 mg Na pro Liter) Mineralwasser bevorzugen, denn das hält bei körperlicher Belastung den Wasserhaushalt in Balance. Wer sich besonders gesundheitsbewußt ernähren möchte sollte das calziumreiche (mehr als 150 mg Ca pro Liter) Mineralwasser bevorzugen. Calcium unterstützt den Knochenbau und ist besonders gut für die Haut. Gerade Kinder in der Wachstumsphase sollten genügend Calcium zu sich nehmen.
Ernährungsexperten empfehlen, dass man bei normaler Belastung täglich ca. 2 Liter trinken soll. Bei starker körperlicher Belastung, bei Temperaturen über 30 Grad, oder bei fieberhaften Erkrankungen soll man sogar noch mehr Wasser trinken. Generell wird empfohlen, dass man ein Mineralwasser mit einem hohen Calcium- und Magnesiumgehalt und einem niedrigen Natriumgehalt wählen sollte. Bitte beachten Sie: Es ist wesentlich gesünder Wasser aus Glasflaschen zu trinken. Wasser aus Plastikflaschen (PET) kann Schadstoffe enthalten, die sich vom Plastik absondern. Zum anderen belasten die Plastikflaschen die Umwelt. Die Mehrweg-Glasflaschen werden bis zu 50 mal wieder verwendet.
Stimmt das: Kohlensäurearme Mineralwasser sind besser für die Gesundheit? Über diese Aussage streiten sich die Gelehrten. Fakt ist - Kohlensäure macht das Wasser länger haltbar. Die natürliche Kohlensäure hat aber auch große Vorteile. Diese Kohlensäure entsteht aus dem Gas Kohlenstoffoxid, welches aus dem Erdinneren aufsteigt. Treffen in einer Quelle dieses Gas und Wasser zusammen entsteht die Kohlensäure. Die prickelnden kleinen Luftblasen im Wasser reinigen im Mund die Geschmackspappillen und fördern die Durchblutung, sowie den Speichelfluss. Dadurch reagiert die Zunge mehr auf Geschmacksunterschiede. Im Magen hingegen übt die Kohlensäure einen leichten Dehnungsreiz aus. Dieser bewirkt, dass die Magenbewegung in Gang gesetzt wird. Die Durchblutung der Schleimhäute im Verdauungstrakt nimmt zu und es werden mehr Magensäfte produziert.
So muss jeder für sich selber entscheiden wie viel Kohlensäure er seinem Körper zufügt. Im Handel werden die Mineralwasser in den Sorten still (ohne Kohlensäure), medium (etwas Kohlensäure), oder Classic (viel Kohlensäure) angeboten.

Unser Tipp aus dem Neckartal

Mineralheilquellen Löwen-Sprudel Bereits seit dem 16. Jahrhundert sprudelt das Mineralwasser im Oberen Neckartal. In Rottenburg-Obernau füllt die Fa. Löwen-Sprudel dieses sensible Naturprodukt ab. Das Unternehmen ist bereits seit mehreren Generationen in Familienbesitz und ist ein gutes Beispiel für aktiven Umweltschutz. Aus den eigenen Mineralquellen wird das Wasser nur in Glasflaschen abgefüllt - umweltbelastende Plastikflaschinen sind hier ein Fremdwort.

Weitere Informationen zum Mineralwasser

Das angebotene Mineralwasser untersteht der Mineral- und Tafelwasserverordnung. Diese schreibt strenge mikrobiologische Grenzwerte vor. Diese werden ständig von der Lebensmittelüberwachung kontrolliert. Diese Werte gelten für das Wasser, nur vor Ort und zum Zeitpunkt der Abfüllung. Veränderungen auf dem Transport zum Laden und schließlich zum Verbraucher werden nicht mehr kontrolliert. Anders verhält sich die Kontrolle des Leitungswassers. Da sind die Grenzwerte weniger hoch, aber sie werden direkt am Ort der Entnahme, sprich beim Verbraucher gemessen. Jede der Mineralwasserquellen muss amtlich anerkannt sein. Ein weiterer Unterschied zwischen Leitungswasser und Mineralwasser ist die Veränderung des Wassers, durch menschliche Hand. Bei der Trinkwasseraufbereitung darf das Wasser und seine Inhaltsstoffe erheblich verändert werden. Das ist beim Mineralwasser nicht der Fall. Beim Mineralwasser dürfen nur schädliche Stoffe wie Schwefel, Mangan oder Arsen und deren Verbindungen herausgefiltert werden. Bei kohlensäurehaltigen Wassern darf man auch die Eisenverbindungen herausnehmen, da sich das Mineralwaser ansonsten nach einiger Zeit braun färben würde. Der Kohlensäuregehalt darf reguliert werde. Hierbei ist zu beachten: Je mehr Kohlensäure ein Mineralwasser hat, desto länger haltbar ist es.

Heilwasser ist eines der ältesten Heilmittel, welche die Mutter Erde hervorbringt. Die verschiedenen Heilwassersorten haben je nach Zusammensetzung eine anregende Wirkung, auf verschiedene Organe wie Magen, Darm, Nieren, aber auch auf das Herzkreislaufsystem und eignen sich für Trinkkuren. Heilwasser kannn jedoch auch Mängelzuständen vorbeugen oder Defizite im Mineralienstoffhaushalt ausgleichen. Der Mensch benötigt keine Medikamente und heilt sich vollkommen natürlich.
Ein Heilwasser zählt als Arznei, wenn in einem Liter Wasser mindestens ein Gramm gelöste Mineralstoffe, oder Spurenelemente enthalten sind. Deren heilenden Substanzen müssen auf dem Etikett der Flasche aufgeführt sein. Ähnlich wie Mineralwasser unterstehen auch die Heilwässer strenger Kontrollen und müssen amtlich zugelassen sein. Die meisten der im Handel erhältlichen Heilwasser können täglich getrunken werden. Bei den meisten zählt: Je regelmäßiger sie getrunken werden, desto besser entfalten sie ihre wohltuende Wirkung auf den ganzen Körper.

Vom Regenwasser über die Quelle, bis ins Glas.

Löwen-Srudel in Rottenburg

Die moderne Abfüllanlage

Kaum einer macht sich heute noch Gedanken darüber - der lange Weg des sprudelnden Mineralwassers in die Flaschen und später als Getränk in unsere Gläser. Zunächst gelangt es als Regenwasser auf die Erde. Dort sickert es bis tief in das Erdreich. Das Wasser passiert dabei verschiedenen Gesteinsschichten. Auf diesem Weg bis hin zur Quelle, oft weit unter dem Grundwasserspiegel, wurde das Wasser gereinigt und mit Mineralien, Spurenelementen und Kohlensäure angereichert. Da alle Böden anders beschaffen sind, bekommt das Mineralwasser auf seinem Weg einen unvergleichlichen Geschmack. Vor allem in vulkanischen Gebieten wird besonders viel Kohlensäure dem Wasser zugefügt.
Dort unten angekommen ist ein Naturprodukt entstanden, dass hier geschützt und ohne störende Umwelteinflüsse lagert. Viele Wasser brauchen zum durchfließen der Gesteinsschichten etliche Jahre, wenn nicht Jahrzehnte, oder gar Jahrhunderte. Je langsamer das Wasser durch die Gesteine rinnt, desto mehr Mineralstoffe kann das Wasser aufnehmen.
Aus der Quelle wird es vom sogenannten Brunnenbetreiber wieder an die Oberfläche befördert. Hier wird es sofort in Abfüllanlagen gepumpt und in Flaschen gefüllt. Nach dem Etikettieren kommen die Flaschen in Kisten. Von der Abfüllanlage kommt das Mineralwasser über verschiedenen Stellen in den Supermarkt, den Discounter oder den Getränkemarkt. Letztendlich endet das Wasser dann beim Endverbraucher.

Viele weitere Informationen finden Sie auf der Homepage der Informationszentrale Deutsches Mineralwasser.