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Rezept für Spätzle

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Unser Rezept für Spätzle

Zutaten für 4 Personen

  • 5 Eier
  • 150– 200 ml Wasser (oder Sprudelwasser)
  • 500 g Weizenmehl (405)
  • 2 -3 TL Salz
  • Pfeffer
  • 1-2 EL Butter oder Margarine (zum Schwenken)

Anmerkung zu den Zutaten

Wenn Ihnen 5 Eier zuviel sind, können Sie diese auch reduzieren und durch Wasser ersetzen. Dabei gilt je mehr Eier, desto weniger Wasser. Und je mehr Eier desto gelber die Spätzle. Bei dieser Mehlmenge sollten sie mindestens 2 und maximal 6 Eier verwenden.
Das Weizenmehl können Sie selbstverständlich auch durch andere Mehlsorten ersetzen, zum Beispiel durch Vollkorn- oder Roggenmehl. So werden die Spätzle gesünder und vollwertiger, da sie mehr Vitamine, Mineral- und Ballaststoffe zu sich nehmen.
Wenn sie den Teig etwas geschmeidiger haben möchten geben sie 1 Esslöffel Öl in den Teig.
Anstatt des normalen Wassers ohne Kohlensäure kann man auch Mineralwasser nehmen. Die aufschäumende Kohlensäure macht den Teig lockerer. Den Geschmack verändert das Mineralwasser nicht.

Spätzle mit Geschnetzeltem

Die Zubereitung

Nehmen sie eine Rührschüssel. In dieser verrühren Sie Eier, Mehl und das Wasser zu einem festen, sowie gleichmäßigen Teig. Traditionsgemäß wird der Teig für Spätzle per Hand geknetet. Bei eingefleischten Schwaben ist der elektrische Mixer dazu verpönt. Wobei das sicher jeder Koch am heimischen Herd für sich selber entscheiden muss. Unsere Großmütter sagten, der Teig muss solange geknetet und geschlagen werden, bis er reisst und Blasen wirft.
Lassen sie den fertig gekneteten Teig ca. 30 Min. ruhen. Danach nochmals durchkneten. Der Teig hat die perfekte Konsistenz, wenn er langsam und etwas zähflüssig vom Löffel tropft ohne dabei zu reißen. Wenn der Teig zu fest oder zu flüssig ist geben sie etwas mehr Wasser, bzw. Mehl dazu. Nehmen sie einen großen Kochtopf (5 l-Topf). Bringen sie darin 4 l Wasser und das Salz zum Kochen. Fügen sie nun den Teig portionsweise, entweder mit der Spätzlepresse, oder mit Brett und Schaber, bzw. langem Messer in das kochende Wasser. Sobald ihre Spätzle an der Wasseroberfläche schwimmen, können sie diese mit einem Schaumlöffel, aus dem Topf in ein Sieb geben. Auf keinen Fall länger kochen. Verfahren sie solange weiter bis der Teig leer ist und die hausgemachten Nudeln alle im Sieb sind. Bedenken sie dabei, dass der Teig immer in kochendes Wasser fallen muss. Wenn im Topf nicht mehr genug Wasser sein sollte, füllen sie Salz und Waser nach.

Das Schaben der Spätzle ist die traditionelle Art der Zubereitung – eine Kunst für sich.
Eine echte, erfahrene schwäbische Hausfrau sieht ganz genau, ob die Spätzle durch die Presse gedrückt sind oder von Hand geschabt wurden.

Das Schaben: Geben sie eine kleine Menge Teig auf ein nasses Holz- oder Spätzlesbrett. Schaben sie mit einem langen Messer, oder einem Spätzleschaber, dünne Streifen des Teiges, von der vorderen, zugespitzten Brettkante direkt in das kochende Wasser. Stellen sie sich einen Becher mit kaltem Wasser in Reichweite, um das Messer zwischendurch nass zu machen. So klebt der Teig nicht so leicht am Messer. Bei den ersten Versuchen schaben sie besser etwas langsamer, um sich an die Technik des Schabens zu gewöhnen. Seien sie auch nicht traurig wenn die ersten Exemplare Fingerdick ausfallen. Auch wenn sie nicht so schön aussehen, ihr Geschmack ist dennoch Klasse. Zwischendurch das Brett und den Schaber, bzw. das Messer, vom Teig befreien.
Ob man die Spätzle abschrecken soll oder nicht? Das ist ein viel diskutiertes Thema. Beim Abschrecken wird die Stärke die sich beim Kochen gelöst hat abgewaschen. Das hat den Vorteil, dass die Nudeln nicht so leicht zusammen kleben. Auf der anderen Seite klebt die Soße weniger gut an den Spätzle. unerwünscht. Übrigens Spätzle in größeren Mengen produziert können eingefroren gut gelagert werden.

Der Schlusspunkt: Nehmen sie sich nun eine beschichtete Pfanne. In dieser schmelzen sie die Butter oder Margarine. Würzen sie den Pfanneninhalt mit einer Prise Salz und ein wenig Pfeffer. Dann fügen sie die Spätzle dazu. Einmal in der Butter schwenken, Ihre köstliche Beilage zum Sonntagsbraten ist servierbereit.