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Brotgeschichten aus Baden und Württemberg

Weltweit gibt es keine grössere Auswahl an Brot- und Brötchenspezialitäten, als in Deutschland. Das ist bekannt. Brot war nicht immer ein Grundnahrungsmittel mit Genusseffekt. Jahrhunderte war es eher Überlebensmittel. Seit je her waren alle Speisen, die aus Mehl hergestellt wurden, in der Schwäbischen Kochkultur äusserst beliebt.
Damals wurden Brot nicht wegen seines Geschmacks gegessen, sondern um die knurrenden Mägen der ganzen Familie zu füllen. Die Sätze des Gebets“.. Herr gib uns unser täglich Brot…“ bekam damals eine gänzlich andere Bedeutung. Im Laufe der letzten 6000 Jahre, seitdem das erste Brot entstanden war, entwickelte sich eine große Vielfalt an Brotsorten in Baden und Württemberg.
Seelen und Brezeln, Genetztes und Kimmicher, um nur einige wenige aufzuzählen, gehören ebenso wie Schupfnudeln, Spätzle, Gaisburger Marsch und Zwiebelrostbraten, zum Genießerland. Zu den “normalen“ Backwaren kommen noch zahlreiche regionale Gebäckspezialitäten, wie Reutlinger Mutscheln, Langenburger Wibele oder das Ulmer Zuckerbrot dazu.
Um aller Welt diese Brotkultur zugänglich zu machen, wurde in Ulm, eine Ausstellung über diese Backwerke zusammengestellt. Die Kunsthistorikerin und Heimatkundlerin Irene Krauß, war die Leiterin des Museums der Brotkultur in Ulm. Außerdem ist sie die Buchautorin zum Begleitbuch der Ausstellung. In dem gleichnamigen Buch “ Seelen, Brote, Hungerbrote - Brotgeschichten aus Baden und Württemberg“ beschreibt sie, auf 200 Seiten, diese und andere Spezialitäten. Sie berichtet von deren Herkunft und Geschichte. Sie erwähnt die brotlosen Zeiten. Es werden Geschichten von fahrenden Brezelverkäufern und dem traditionellen Backhäusle beschrieben.
Zahlreiche stimmungsvolle historische Bilder und Fotos runden das kulinarische Erlebnis ab und machen das Buch lebendig. Appetit bekommen? Dann wagen sie sich an eines der traditionellen Originalrezepte aus der Region. Die Köstlichkeiten sind gut und übersichtlich beschrieben. Sie sind eine Einladung zum Backen und Genießen.

Erschienen im Thorbecke Verlag, ISBN: 978-3-7995-0222-1