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Stuttgarter Innenstadt

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Die beiendruckende Stuttgarter Innenstadt.

Schillerplatz und Altes Schloss.

Der zentrale gelegene und gepflasterte Schillerplatz wurde zu Ehren seines Namensgebers Friedrich Schiller errichtet. Ihm ist auch 1839 ein Denkmal inmitten des Platzes gesetzt wurde. Es war zu dieser Zeit das erste Schillerdenkmal Deutschlands. Heute findet zweimal wöchentlich ein Wochenmarkt statt. Historiker nehmen an, dass der heutige Schillerplatz um das Jahr 1000 in den Gestüt Stutengarten integriert war. Erst Anfang des 13. Jahrhunderts wurde das Gebiet zur Siedlungsfläche. Aus dieser Epoche ist das spätgotische Steinhaus “Der Fruchtkasten“, an der Südwestecke des Platzes noch erhalten geblieben. Der ehemalige Kornspeicher ist heute ein Museum. Hier ist die Musikinstrumentensammlung des Landesmuseums Württembergs untergebracht.
In unmittelbarer Nähe befindet sich die Stiftskirche. Sie ist heute die Hauptkirche der ev. Landeskirche in Württemberg. Historiker gehen davon aus, dass mit dem Bau des Schlosses, die Kirche von der kleinen Dorfkirche in eine repräsentative Kirche vergrößert wurde. Dies geschah im 13. Jahrhundert. Das bemerkenswerteste Denkmal in der Kirche befindet sich im Südturm. Dort befindet sich das Grabmal ist von Ulrich I. von Württemberg (genannt Ulrich der Stifter) und Agnes von Schlesien-Liegnitz, der Gräfin von Württemberg.
An der Nordostseite des Schillerplatz befindet sich die “ Alte Kanzlei“. Diese Gebäude aus dem 16. Jahrhundert gehörte zum Herrschaftsbereich des Herzogs. In dem Gebäude waren die Landschreiberei mit Registratur, die Buchhaltung, die Hofkammer sowie die Vorratskammern für das benachbarte Alte Schloss und der Wohnsitz des Herzogs untergebracht. So kann man die Bedeutung der alten Kanzlei mit einem heutigen Rathaus vergleichen. Heute befindet sich in dem historischen Gebäude ein gastronomischer Betrieb.
Zwischen Stiftskirche und der alten Kanzlei befindet sich der historische Prinzenbau. Zwischen dem 17. und dem 18. Jahrhundert baute man annähernd 100 Jahre an diesem Gebäude. Einst war es nur als Platzabschluss nach Norden gedacht. Lange Zeit diente das Gebäude mit italienischem Flair ausländischen Gesandten als Wohnsitz. Es beherbergte die Kunstkammer und die Zeichenakademie. Im 19. Jahrhundert zogen die württembergischen Prinzen hier ein und gaben dem Bau seinen Namen. Seit 1952 ist es der Sitz des baden-württembergischen Justizministeriums.
Der Schillerplatz wird von keinem anderen Gebäude mehr geprägt als von dem Alten Schloss. Das Alte Schloss geht auf eine ehemalige Wasserburg aus dem 10. Jahrhundert zurück. Es sollte den Stutengarten schützen. Zur Zeit der Grafen von Württemberg wurde die Anlage erweitert und zum gräflichen Hauptsitz ernannt. Im 16. Jahrhundert bauten die Herzöge Christoph und Ludwig die Anlage zu einem repräsentativen Renaissance-Schloss aus. Im 18. Jahrhundert werden die Wassergräben um das Schloss zugeschüttet. Nach schweren Zerstörungen während des 2. Weltkrieges wurde es bis Anfang der 70-ziger Jahre neu aufgebaut.
Heute wie damals sehenswert sind der Arkadenhof mit Elementen aus der Frührenaissance und die Schlosskirche mit der Königsgruft. Seit 1948 können Besucher im Alten Schloss die wechselnden Ausstellungen des Landesmuseum Württemberg besuchen.

Altes Schloss und Schillerplatz.

Schlossgarten, Neues Schloss & Königstraße

Direkt an das Alte Schloss grenzt der über 60 ha große Schlossgarten. Auf Grund des Bahnhofumbaus “Stuttgart21“ sind in den nächsten Jahren Umgestaltungen des Schlossgartens geplant. Die weitläufige und 600 Jahre alte Parkanlage ist in 3 Bereiche unterteilt. Die Parkteile sind durch Fußgängerstege sowie überbrückte Straßen getrennt.
Der “Oberen Schlossgarten“ geht vom Alten Schloss bis zum Stuttgarter Hauptbahnhof. In diesem Bereich befindet sich auch das Staatstheater und das Landtagsgebäude. Das quadratische Landtagsgebäude wurde 1961 errichtet. Innerhalb des Gebäudes sind Kunstwerke bekannter Künstler ausgestellt.
Die Staatsgalerie Stuttgart besteht aus drei Gebäuden. Deren ältester Teil stammt aus der Mitte des 19. Jahrhundert und wurde einst als Museum der bildenden Künste eröffnet. Ende des 19. Jahrhunderts erweiterte man das Museum um zwei weitere Bauten. Mitte der 80-ziger Jahre wurde die gesamte Staatsgalerie renoviert und modernisiert. Heute genießt das außergewöhnliche Kunstmuseum und seine repräsentative Sammlung einen guten Ruf, bis weit über die Stadtgrenze hinaus. Ausgestellt werden unte anderem Werke von Rubens, Rembrandt, Monet, Renoir, Cézanne, Picasso und aus neuerer Zeit von Joseph Beuys.
Den “Mittleren Schlossgarten“ erreicht man über den Ferdinand-Leitner-Steg. Dieser Teil der Parkanlage wird auf der nördliche Seite von der Straße „Am Schlossgarten“ begrenzt. In diesem Bereich befinden sich das Carl-Zeiss-Planetarium und der Schlossgartensee.
Der “Untere Schlossgarten“ führt bis nach Cannstatt. Es schließt sich an die Mineralbäder an. Sein östlicher Teil endet nahe der Wilhelma, direkt am Rosensteinpark.
Im Stuttgarter Stadtteil Bad Cannstatt, oberhalb der Wilhelma wurde zwischen 1822 und 1830 das Schloss Rosenstein erbaut. König Wilhelm I liess es im klassizistischen Stil errichten. Gleichzeitig mit dem Schloss wurde der Rosensteinpark angelegt, der das harmonische Bild des Schlosses abrundet. Seit Mitte der fünfziger Jahre ist im Schloss Rosenstein das Staatliche Museum für Naturkunde Stuttgart untergebracht.

Schlossplatz und Neues Schloss Stuttgart

Der größte Platz im Zentrum der Schwabenmetropole ist der Schlossplatz. Er unterteilt die Fußgängerzone Königsstraße in zwei Teile. Die Königsstraße ist die Haupteinkaufsmeile Stuttgarts. Jedes Jahr finden auf dem Schlossplatz verschiedene Open-Air-Events statt.
Der Schlossplatz besteht aus einer barocken Parkanlage, mit einem Brunnen und einer 30 m hohen Jubiläumssäule. Geprägt wird er von dem Neuen Schloss mit seinem Ehrenhof. Das Neue Schloss war Residenz der Herzöge und Könige und wurdet zwischen 1746 und 1807 erbaut. Anfang des 20. Jahrhunderts kam das Schloss in Staatsbesitz. Zu dieser Zeit stellte man hier die Schätze der Fürsten aus. Ende des 2. Weltkrieges wurde die dreiflügelige Anlage fast gänzlich zerstört. Zwischen 1958 und 1964 wurde es wieder aufgebaut. Heute wird das Schloss von der baden-württembergischen Landesregierung genutzt. In seinen Räumen ist das Finanz –und Kulturministerium untergebracht. Außerdem dient es zu Repräsentationszwecken. Die Öffentlichkeit kann das Neue Schloss, bzw. seine rekonstruierten Prunkräume im Hauptbau nur bei Sonderführungen besichtigen. Zu solchen Anlässen kann man auch das Römische Lapidarium (Sammlung provinzialrömischer Steindenkmäler) in den Kellergewölben des Neuen Schlosses besichtigen. Im sogenannten “Weißen Saal“ finden Konzerte, Vorträge und Tagungen statt.
An der nordwestlichen Ecke des Schlossplatzes befindet sich der Marquardtbau, früher ein exklusives Hotel. Es konnte auf Gäste wie Richard Wagner, Graf Ferdinand von Zeppelin, Franz Liszt,… etc. zurückblicken. Heute befinden sich in dem Gebäude, Büros, Geschäfte, ein Kino und seit 1951 die Komödie im Marquard. Dieses Schauspielhaus ist für eine breite Bandbreite der komödiantischen Bühnenunterhaltung bekannt.
Ein weiterer Prachtbau aus dem 19.Jahrhundert ist der spätklassizitische Königsbau. Das imposante Gebäude mit seinen Kolonnaden, bestehend aus 34 Säulen ist ca. 135 Meter lang. Einst feierte hier die bessere Gesellschaft. Heute laden verschiedene Lokale und Geschäfte zum Bummeln und Entspannen in gediegener Atmosphäre ein.
Neben dem Königsbau befindet sich das 2005 eröffnete Kunstmuseum. An dieser Stelle befand sich vor dem 2 Weltkrieg der spätklassizistische Kronprinzenpalast, auch Erbprinzenpalais genannt. Das städtische Kunstmuseum wurde als Nachfolger der “Galerie Stadt Stuttgart“ eröffnet. Seine Lage nahe der Königsstraße, die außergewöhnliche Architektur und die bedeutendste Sammlung von Werken des Malers Otto Dix und anderen Künstlern, machen das Museum schnell zu einem beliebten Besucherziel. Das Gebäude hat eine Ausstellungsfläche von 5000 qm. Am Tage wirkt es von außen wie gläserner und spiegelnder Würfel. Nachts werden die hellen beleuchteten Kalksteinwände im Inneren sichtbar. So ist das Kunstmuseum schon von außen ein Hingucker.
Das Stuttgarter Staatstheater befindet sich ebenfalls im Schlossgarten. Es wurde Anfang des 20. Jahrhundert als Königliches Hoftheater gebaut. Das Staatstheater besteht aus drei Häusern. Das ehemalige große Haus ist heute das Opernhaus. Er wurde mehrmals als Opernhaus des Jahres ausgezeichnet.