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Bad Urach

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Die Kurstadt Bad Urach im Ermstal.

Wo finden Sie ein über 200 km langes, ausgeschildertes Wegenetz zum Wandern, Radfahren und Nordic Walking? Rund um Bad Urach, im Biosphährengebiet der Schwäbischen Alb, erschliesst sich dem Besucher ein einzigartiges Landschaftsgebiet. Zerklüftete Taleinschnitte, das Ermstal, die Traufkante der Alb, sowie die Albhochfläche sind eines der beliebtesten Ausflugsziele in der Region.
Bad Urach ist nicht nur für seinen historischen Marktplatz, das Schloss und die Uracher Wasserfälle bekannt. Die Stadt ist auch Kurort. Inmitten des Kuparks kommen die Quellen aus der Tiefe zu Tage. Die Alb-Thermen sind eine besonderer Ort der Erholung. Das Mineralwasser kommt aus 770m Tiefe, ist 61 Grad warm und ist für seine heilende Wirkung über die Grenzen Baden-Württembergs bekannt. Im Sommer bietet es die Abkühlung - das Höhenfreibad Urach. Über dem Ermstal erwarten Sie eine 66 Meter lange Riesenrutsche und 3 Schwimm- und Plantschbecken. das Freibad hat von Mitte Mai bis Mitte September täglich von 07.30 bis 20.00 Uhr geöffnet.

Ein paar Daten rund um die Geschichte der Stadt. Bereits zur Jungsteinzeit siedelten im heutigen Stadtgebiet Menschen. Gegen 1025 wird die Burg Hohenurach erbaut. Im Mittelalter dient die Burg als Gefängnis und wird im 18. Jahrhundert aufgegeben. Die Bürger Stadt nutzen Sie als Steinbruch. Heute erreichen Sie die Ruine über einen Fussweg.
Gegen 1260 wird Urach württembergisch. Hier wurde Graf Eberhard im Barte geboren, der erste Herzog Württembergs. Unter ihm wurde das Uracher Stadtschloss eine herzogliche Residenz und die bauliche Entwicklung der Stadt nahm zu.
Der mittelalterliche Marktplatz, mit den imponierenden Fachwerkhäusern, stammt aus dem 15. bis 16. Jahrhundert. Bedeutende Bauten sind das Haus am Gorisbrunnen, das Rathaus von 1440 und das alte Oberamt. Es stammt aus der Mitte des 15. Jahrhunderts.

Stadt Bad Urach

Einer der schönsten Wasserfälle in Baden-Württemberg liegt rund 5 km vom Stadtzentrum entfernt. Die Uracher und Gütersteiner Wasserfälle, der Rutschenfelsen und das Naturschutzgebiet Rutschen bieten einzigartige Landschaftsformationen auf der Schwäbischen Alb. Hier leben noch Wanderfalken, Feuersalamander und Fledermäuse.
Vom Wandeparkplatz führt Sie der Weg durch das Maisental zum Wasserfall. Aus einer Höhe von 37m stürzt der Brühlbach frei in die Tiefe, schlägt dann auf Kalkstufe auf und fliesst weitere 50 Meter steil ab. Viele Wanderer geniessen diese erfrischende Abkühlung während der Sommermonate. Der kulturelle Höhepunkt in Urach ist der Schäferlauf. Er findet um den 25. Juli, an einem Sonntag, nur an Jahren mit einer ungraden Zahl statt. Seit 1923 ist das Festspiel D'Schäferlies ein wichtiger Programmpunkt dieses Festes. Die Geschichte des Uracher Schäferlaufs reicht bis in das Jahr 1723 zurück und in seinen Grundzügen wird er auch noch heute in seiner traditionellen Form durchgeführt. Der nächste Schäferlauf findet am 26. Juli 2015 statt.

Stadt Bad Urach

Der Bad Uracher Stadtteil Seeburg

Nur wenige Kilometer vom Stadtzentrum entfernt liegt der Uracher Stadtteil Seeburg. Ganz in der Nähe von Seeburg entspringt die Erms im Mühltal. Das Obere Ermstal, auch Seebachtal genannt, ist durch bewaldete Weissjurafelsen geprägt. Wenn Sie von Bad Urach aus, auf der B 465 nach Münsingen fahren, erwarten Sie einige kleine Überraschungen. Nach ca. 2 km erreichen Sie die Kunstmuhle Kunkele. Hier endete die Verlängerung der Ermstalbahn. Dieser Abschnitt wurde 1919 in Betrieb genommen. Auch noch heute finden Eisenbahnfreunde die Überreste der damlaigen Bahntechnik, welche in einem schönen Park liegen. Heute ist die Mühle ein beliebter Veranstaltungsort für Geburtstage, Hochzeiten oder Events.
Nach weiteren 2 Kilometern wurde die Erms aufgestaut. Hier liegt eine Forellenzucht und ein grosser Fischteich für Angler. Die Wasserkraft wird hier schon seit langer Zeit zur Energiegewinnung genutzt. So finden Sie auf der Strecke auch historische Elektrizitätswerke. Nach weiteren 3 Kilometern erreichen Sie den kleinsten Uracher Stadtteil Seeburg. Er wurde 1975 eingemeindet und hier leben rund 320 Einwohner. Bereits 770 wurde der Ort erstmalig urkundlich erwähnt. Auf einer kleinen Fläche finden sich hier viele Sehenswürdigkeiten. Zum einen die Johanneskirche, welche bereits im 8. Jahrhundert erwähnt wird. Die Deckengemälde im Inneren stammen aus dem späten 13. Jahrhundert. Die Landschaft rund um den Ort ist von Kalktuffbrüchen geprägt. Aus diesem Material wurde auch das Rathaus erbaut. Es stammt von 1815. Seeburg ist ein idealer Ausgangspunkt für Spaziergänge und Wanderungen.

Weitere Informationen:
Kurverwaltung Bad Urach
Bei den Thermen 4 (Haus des Gastes), 72574 Bad Urach
Telefon: 07125-9432-0
Internet: www.badurach-tourismus.de