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Gundelsheim

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Gundelsheim ist die Deutschordensstadt am Neckar.

Einst war Gundelsheim Sitz der Deutschordensritter. Heute bietet die Stadt am Neckar allerlei Möglichkeiten für einen kurzweiligen und abwechslungsreichen Aufenthalt. Bereits die Kelten und Römer siedelten auf dem heutigen Stadtgebiet. Urkundlich wird der Ort erstmalig 766 erwähnt. Das Wahrzeichen der Stadt, die Burg Horneck, wird im 12. Jahrhundert erbaut und mit Konrad von Horneck beginnt die Geschichte des Deutschen Orden. Er verschenkt seinen Besitz an den Orden und bereits 1378 erhält Gundelsheim die Stadtrechte.

Bis Mitte des 15. Jahrhunderts wird die Burg mehrere Male erweitert und wird die Residenz der Deutschmeister des Deutschen Ordens. Die Burg wird im Bauernkrieg zerstört und 1522 als Schloss neu erbaut. Der heutige Bauzustand stammt von Modernisierungsarbeiten um 1720. Seit 1805 gehört die Stadt zum Königreich Württemberg. Heute ist im Schloss ein Alten- und Pflegeheim untergebracht, Andere Teile beherbergen das Siebenbürgische Museum und das Siebenbürgen-Institut. Seit 1991 vermittelt die Dauerausstellung umfassende Informationen über die Kunst, Technik und Geschichte der Siebenbürger. Das Museum hat täglich, bis auf Montag, von 11.00 bis 17.00 Uhr geöffnet. Sehenswert sind auch die mittelalterlichen Wehrtürme rund um das Schloss.

Die Deutschordenstadt Gundelsheim am Neckar.

Sehenswertes in Gundelsheim

Die Spuren des Deutschen Ordens findet man im gesamten Stadtgebiet. Die Stadtpfarrkirche St. Nikolaus war ihre ehemalige Spitalkirche. Ihre Ursprünge reichen in das Mittelalter zurück und wurde im 15. Jahrhundert ausgebaut. Den barocken Charakter erhielt sie bei Umbauarbeiten gegen 1700. Ein weiterer interessanter Kirchenbau ist die Georgskapelle. Sie Stammt aus dem 13. Jahrhundert und wurde 1473 umgebaut. Auch Götz von Berlichingen verweilte in der Stadt. In der Schloßstraße lag die ehemalige Deutschordens-Bannwirtschaft. In diesem Gebäude, welches mit dem Wappen des Komturs Johann Christoph von Buseck geschmückt ist, wurde der Ritter mit der eisernen Hand zum Feldhauptmann ernannt.

Bekannt ist Gundelsheim auch für den Weinanbau. Die württembergischen Weingrosslage Staufenberg ist überregional bekannt. Hier am Michelesberg liegt die Steillage Himmelreich. Alte Steinterrassen und meterhohe Mauern sicheren die steilste Weinlage im Land. In der ehemaligen Schlosskelter, des Deutschordensschlosses Neckarsulm, werden die Trauben durch die Weingärtnergenossenschaft Neckarsulm-Gundelsheim gekeltert. Bis zu ihrer Eingliederung in die Genossenschaftskellerei Heilbronn-Erlenbach-Weinsberg, war Sie die älteste Genossenschaft Deutschlands. Bereits 1834 wurde ein Weinbauverein gegründet, welcher 1855 in der Weingärtnergenossenschaft aufging.

Heute ist die Stadt ein beliebtes Ausflugsziel und Ausgangspunkt für Wanderungen und Radtouren. Unser Tipp: Eine Wanderung auf den Michaelsberg. Seine Hochfläche liegt rund 100 Meter über dem Neckartal und hier liegt auch die historische Michaelskapelle. Von hier oben haben Sie eine grandiose Aussicht auf die 2 km lange Neckarschlinge und den Odenwald. Neckarschleife und Michaelsberg sind seit 1976 als Landschaftsschutzgebiet ausgewiesen.

Weitere Auskünfte, bzw. Informationen erhalten Sie bei der
Stadtverwaltung Gundelsheim
Tiefenbacher Straße 16
74831 Gundelsheim
Telefon: 06269-960
www.gundelsheim.de